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Am 15. und 16. Mai war es wieder so weit. Der Stadt Bau Raum in Gelsenkirche öffnete seine Pforten für die 4. offene deutsche Meisterschaft im Sportstacking, ausgetragen von der ISSF – der International Sport Stacking Federation.

Dieses Turnier konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und reisten mit einer Auswahl aus unseren aktuellen Stacking Kursen dort hin.
Ein ereignisreiches Wochenende wartete auf das Stacking Team 2010, das sich aus folgendem Teilnehmerfeld zusammensetzte (v.l.):
Joschka K. 7 Jahre Nils K. – 10 Jahre Carlo M. – 8 Jahre Fabio B. – 9 Jahre Julius K. – 10 Jahre Armin P. – 9 Jahre Sophia T. – 9 Jahre Hanna K. – 10 Jahre
Und natürlich meine Wenigkeit Marco M. – X Jahre ;-)
Am Freitag ging´s los um 17.00 Uhr am Rathausparkplatz – Einladen der Flohkiste und den 15 Tonnen Reisegepäck, zum Glück waren nur zwei Mädchen dabei, sonst hätten wir doch einen Kleinlaster mitnehmen müssen. Dann ging´s zu unserem Matratzenlager nach Kierspe, wo wir für zwei Nächte unsere Zelte aufgeschlagen haben.
Um 6.00 Uhr am Samstag aufwecken – Frühstück, Katzenwäsche und ab in´s Auto, denn zur Wettkampfstätte waren es noch eine gute Stunde Fahrt.
Pünktlich im 8.45 Uhr konnten wir mit dem Stacken beginnen. Nach vier Stunden waren die Qualifikationen erfolgreich absolviert. Alle hatten den Sprung unter die letzten zehn in fast allen Disziplinen geschafft, das war mehr als ich erwartet hatte. Respekt! Dann wären eigentlich die Staffelläufe dran gewesen, aber wir hatten noch einen Auftrag in Xanten zu erfüllen. Also wieder ab ins Auto und hin zum Kindergarten Pustekuchen, die an dem Samstag zum „Bewegungskindergarten“ vom Deutschen Sportbund zertifiziert wurden. Bei dem Festakt konnten wir den „einheimischen“ Kinder zeigen, wie im Süden Deutschlands gestackt wird. Ich hatte zwar gedacht, dass sich „meine“ Kinder in den diversen Hüpfburgen und Kletterangeboten austoben würden, weit gefehlt: Mit unerwarteter Hingabe haben sie den anderen unermüdlich die große Welt des Sportstackings erklärt. Das war eine echte Schau wie die Kurzen das gemeistert haben.
Um 18.30 Uhr ging´s wieder zurück – erstmal nach Gelsenkirchen zum Futtern in die Pizzeria und dann wieder nach Kierspe zum Pennen.
Am Sonntag früh wieder um 6.00 Uhr aufstehen und zurück nach Gelsenkirchen zum großen Finaltag. Die Nervosität war wirklich groß bei den Kindern (und bei mir natürlich auch). Aber sie haben sich wirklich tapfer geschlagen:
3 zweite Plätze und 2 dritte Plätze waren das wirklich achtbare Ergebnis nach 5 Stunden Finalwettkampf.
Um 15.00 Uhr machten wir uns wieder auf den Heimweg und nach 14 Pinkelpausen, einem Burger King Einsatz und 7 Stunden Fahrt konnte ich die Blagen wieder wohlbehalten bei Ihren Eltern abliefern.
Ein schönes, aber auch sehr anstrengendes Wochenende war´s.
Und beim nächsten Mal holen wir uns nicht nur einen Titel.
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