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Schulvergleichswettkampf April 2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Dienstag, 19. April 2011 um 13:25 Uhr

Die Stacking School führt an vielen Bayreuther Schulen Sportstacking Kurse durch.

Am Ende einer solchen Kursphase veranstaltet die Stacking School als Höhepunkt dieser Kurse immer einen Vergleichswettkampf zwischen den beteiligten Schulen. Im April war es wieder soweit. 10 Schulen mit insgesamt 138 Schülern traten gegeneinander an, um sich und ihren Fans zu zeigen, was sie bei uns in den letzten Wochen gelernt hatten. Als Gastgeber für den Sportstacking-Zirkus stellte uns die Schulleiterin Frau Götz vom Markgräfin Wilhelmine Gymnasium die Schul-Turnhalle zur Verfügung.

Die beteiligten Schulen waren:

  • Graserschule
  • Meyernberger Schule
  • St. Georgen Grundschule
  • Grundschule Warmensteinach
  • Lerchenbühlschule
  • Janusz Korczak Schule
  • Dietrich-Bonhoeffer Schule
  • Albert Schweitzer Schule
  • Markgräfin Wilhelmine Gymnasium
  • Graf Münster Gymnasium

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Bereits eine halbe Stunde vor Beginn trudelten die ersten, nervösen Stacker ein, begleitet von Eltern und Fans.

Dabei mussten die Stacker nicht nur ihr Können unter Beweis, sondern auch ihre Nervenstärke unter wirklich schweren Bedingungen auf eine harte Probe stellen.

Es galt, drei Wettkämpfe zu durchstehen.

1. Wettkampf: Blitzstaffel

Die Stacker der Mannschaften mussten jeweils drei Stationen durchlaufen. Bei der ersten Station musste 3-3-3 gestackt werden – die einfachste aller Stackdisziplinen. An der zweiten Station mussten sechs Becher solange gemischt werden, bis sie wieder sortiert waren. Und bei der letzten schließlich sollten zwei 6er-Pyramiden aufgebaut werden und zwar über kreuz. Ein Tohuwabohu setzte mit dem Startsignal ein. Die Turnhalle des MWG verwandelte sich in einen Hexenkessel. Unter lautstarken Anfeuerungsrufen erkämpfte sich das MWG vor der St. Georgen Grundschule den 1. Platz. Platz drei ging an die Graserschule und Platz vier konnte sich das GMG sichern.

2. Wettkampf: Superpyramide

Hier galt es, 80 Becher innerhalb von drei Minuten zu einem Gebilde zu errichten, das möglichst hoch ist. Die Form spielte dabei keine Rolle. Jeweils ein Mannschaftsmitglied übernahm die Funktion des Bauchefs und die anderen mussten nacheinander jeweils fünf Becher zum Bau des Turms beitragen. Nach Ablauf der Zeit entschied allein die Höhe über den Sieg. Es traten in zwei Vorrunden jeweils fünf Schulen gegeneinander an. Die beiden besten kamen jeweils ins Finale und das waren: Albert Schweitzer Schule, Lerchenbühlschule, MWG und GMG.

Im Finale kam es in einer dramatischen Schlussphase zu einem Stechen, da die beiden Türme der Albert-Schweitzer-Schule und des MWG gleich hoch waren. Das entscheidende Duell entschied die Albert-Schweitzer-Schule für sich, als den Stackern vom MWG in letzter Sekunde der Turm einstürzte.

Der dritte Platz ging an die Lerchenbühlschule und den vierten Platz sicherte sich das GMG.

 

3. Wettkamp: Capture the Castle

Im anspruchsvollsten Wettkampf des Tages mussten die Stacker in drei Etappen eine Burg erobern. Alle Mannschaften schickten gleichzeitig einen Stacker ins Rennen – bzw. den Burggraben. Hier mussten die Stacker auf ein gemeinsames Kommande einmal die Disziplin 3-3-3 stacken und danach versuchen, einen von fünf Bechern zu ergattern, die ein paar Meter entfernt standen. Die erfolgreichen Stackern erklommen dadurch die Burgmauern und mussten an dieser Stelle die Disziplin 3-6-3 stacken. Auch hier musste man nach Beendigung des Durchgangs versuchen, einen von drei Bechern – dieses Mal in der Farbe orange – zu erobern. Wem das gelang, kam auf den Burgturm. In den Burggraben wurde unterdessen ein neuer Trupp entsandt, so dass ab der zweiten Runde sowohl im Burggraben, als auch auf der Burgmauer gestackt wurde.

Ab der dritten Runde wurde immer auf drei Ebenen gestackt: Burggraben, Burgmauer, Burgturm. Im Burgturm musste man die Königsdisziplin, den so genannten Cycle, stacken. Dieses Mal gab es nur noch einen Becher zu gewinnen, einen roten, der gleichzeitig als Siegpunkt fungierte. Die Mannschaft, die als erstes drei rote Becher ihr Eigen nennen konnte, entschied dieses Spiel für sich.

Bei Capture the Castle setzte sich ganz klar das GMG vor der Dietrich Bonhoeffer Schule durch. Auf Platz drei kam die Janusz Korczak Schule gefolgt von der Albert-Schweitzer Schule auf Platz 4.

 Nach genau 90 Minuten war der ganze Spuk wieder vorbei. Der Siegejubel verklungen, die Tränen der Freude und der Enttäuschung getrocknet, die Tore der Turnhalle geschlossen.

Aber ihr alle wisst: Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf!

Bleibt am Becher!

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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 21. April 2011 um 08:20 Uhr
 

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